Heimische Heilpflanzen im Portrait

denn nur was man kennt, kann man auch einsetzen

Bärlauch (Allium ursinum)

ist bei uns hauptsächlich in der Küche in Verwendung und liefert im Frühjahr ausgezeichnete Pestos.

 

Er enthält aber ähnliche Inhaltsstoffe wie sein Bruder der Knoblauch, welcher durch die Kommision E und ESCOP als pflanzliches Heilmittel bestätigt wurde. Bärlauch kann:

  • die Thrombozytenablagerung in den Gefäßen hemmen,
  • sorgt für eine Senkung des Cholesterinspiegels und
  • zeigt antioxidative Wirkung.

Die Wirkung zeigt sich allerdings erst nach längerer Anwendung.

Von der Kommission E und von ESCOP hat der Bärlauch keine positive Monographie erhalten.

 

Quellenverzeichnis:

Bühring, U. (2011): Praxislehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde, Karl F. Haug Verlag Stuttgart

Eggenberg, St., Möhl,(2012) A. Flora Vegetativa: Ein Bestimmungsbuch für Pflanzen der Schweiz im blütenlosen Zustand, Hauptverlag
Fischer, A.; Oswald, K.; Adler, W. (2008): Exkursionsflora für Österreich, Lichtenstein, Südtirol

Lauber K., Wagner G.: Flora helvetica, Auflage 5, Hauptverlag

www.pharmawiki.ch

www.gerhard.nitter.de