Gelebtes traditionelles Heilwissen – unser Kulturerbe 

Fachtagung, Workshops, Marktplatz

 

9. und 10. September 2022

Campus Schloss Oberrain, A-5091 Unken 8

 

In Österreich wurde 2010 mit den Eintragungen „Heilwissen der PinzgauerInnen“ und „Apothekeneigene Hausspezialitäten“ in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eine wichtige öffentliche Auseinandersetzung angestoßen. Die Anerkennung dieses überlieferten Erfahrungswissens als erhaltenswertes Erbe beinhaltet den Auftrag, es für kommende Generationen zu sichern. Wer aber ist dafür zuständig? Was sind die Herausforderungen in seiner Weitergabe angesichts einer hochtechnisierten Medizin? Der TEH-Verein und der TEM-Fachverein sowie die ANME arbeiten intensiv an der Vermittlung dieses Wissens und der Vernetzung von ExpertInnen, Interessierten und mit assoziierten Berufsgruppen. Das Interesse an regional verfügbaren, wirksamen Mitteln und Methoden zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit wächst. 

Die Veranstaltung bietet am ersten Tag in Referaten und Workshops Gelegenheit zur Bestandsaufnahme und Entwicklung von zukunftsfähigen Strategien.

Der Theorie folgt die lebendige Praxis: Am zweiten Tag können einfache Anwendungen ausprobiert und für den Alltag übernommen werden - traditionelles Heilwissen für jede und jeden erlebbar. 

Weitere Informationen finden Sie auf dem unten angeführten Informationsblatt oder unter heilwissen@teh.at.

 

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Kinderprogramm 2022

09:30 Uhr bis 11:00 Uhr

Jeden Donnerstag:

 14.07./21.07./28.07./04.08./18.08./

 und am Dienstag den 23.08.2022

 

Programm:

Herstellung einer Pechsalbe und eines Lippenpflegestiftes

für Kinder von 5 Jahren bis 12 Jahren

mind. 4 Kinder, max. 12 Kinder

 

Anmeldung beim Tourismusverband Lofer:   www.lofer.com


Veranstaltungen


Liebe Pflanzenliebhaber und -innen

Während der Sommermonate erfreut uns die Vegetation mit ihrer vollen Pracht. Die Blumen blühen, das warme Wetter zieht uns hinaus in die Berge und die Lust aufs Sammeln und Verarbeiten wächst.

Wie wir wissen, sind die Alpenblumen aufgrund der Konzentration der Inhaltsstoffe besonders kräftig und wirksam. Doch um sich diese Kraft eigen zu machen ist es nicht unbedingt nötig, sie zu ernten. Die lokalen Imker bieten die Möglichkeit Alpenhonig zu beziehen, in dem die Kraft der Alpenblumen im natürlichen Zusammenspiel von Tier und Pflanze konserviert und nutzbar gemacht wird. 

Unsere alpinen Arten sind harschen Bedingungen ausgesetzt und bilden deshalb besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe, die sich auch in den Inhaltsstoffen ihres Nektars wieder spiegeln. Wird dieser nun von den Bienen gesammelt, hat nicht nur die Biene etwas davon, da sie die Pollen und den Nektar als Nahrung nutzt, sondern auch die Blume, denn sie wird bestäubt und erhält die Möglichkeit sich fortzupflanzen.

Ein Jahrtausende altes Zusammenspiel, das auch uns zugutekommt, denn wir können diese Kraft für unsere Gesundheit nutzen.

 

Die alpinen Pflanzen sind aufgrund ihres besonderen Lebensraumes auch besonders gefährdet. Sie müssen neben dem rauen Klima und den ständig wechselnden Bedingungen in den Bergen auch mit Steinschlägen, einer geringer werdenden Schneedecke (Klimawandel) und immer stärkerer Begehung der Wanderwege durch den Menschen zurechtkommen. 

Viele von uns genießen die Ruhe in den Bergen und wollen ihre Zeit in möglichst unberührter Natur verbringen, um sich zu regenerieren und Kraft zu tanken. Dieser verständliche Wunsch führt aber auch zu einem vermehrten Druck auf die Pflanzenwelt – da viele Alpenpflanzen dem Tritt oder der Begeisterung der Wanderer zum Opfer fallen. Vor allem seltene Arten und Arten, die eine enge ökologische Nische besetzen, sind hier gefährdet. Schutzmaßnahmen wurden schon einige ergriffen, ob durch die Alpenkonvention oder die FFH-Richtlinie, aber diese helfen nur, wenn wir sie beachten und bei einem Aufenthalt in der Natur unsere Grenzen kennen und diese auch einhalten.

 

Es ist extrem schade, wenn geschützte Arten, wie die Enziane, das Aurikel oder die Zwerg-Alpenrose (Abb. 1), um nur einige zu nennen, abgepflückt und dann wieder weggeworfen werden oder als Erinnerungsstücke in einer Vase landen.

 

Lasst die Blüten stehen, fotografiert sie und erfreut euch an ihrem Anblick damit die Alpenvegetation auch in Zukunft erhalten bleibt, so dass wir uns auch weiterhin an ihr erfreuen können und unsere Bienen die wertvollen Inhaltsstoffe sammeln und auch für uns genießbar machen können. 

Abb. 1: Rhodothamnus chamaecistus = Zwergalpenrose


Vorankündigung 2023

TEH Frauen Naturheilkunde

Donnerstag, 20. April - 22. April 2023 | 09:00 - 17:00 Uhr | WIFI Salzburg, Julius Raab Platz 2, 5027 Salzburg

Mittwoch, 14. Juni - 17. Juni 2023 | 09:00 - 17:00 Uhr | WIFI Salzburg, Julius Raab Platz 2, 5027 Salzburg 

Donnerstag, 14. September - 16. September 2023 | 09:00 - 17:00 Uhr | Salzburg, Julius Raab Platz 2, 5027 Salzburg

 

Viele Frauen bevorzugen heute in der Behandlung frauenspezifischer Gesundheitsprobleme naturheilkundliche Lösungen. Dabei sind heilende Pflanzen unsere ältesten Begleiterinnen in gesunden wie in kranken Tagen. Daher richtet sich dieser Lehrgang an Frauen, die sich aus persönlichen oder beruflichen Gründen den ganzheitlichen Einsatz von Heilpflanzen in der Frauenheilkunde aneignen wollen. 

Diese Ausbildung kann im Krankheitsfall keine ärztliche Behandlung ersetzen!

 

Inhalt :Menstruationsbeschwerden - Zyklusstörungen - Unerfüllter Kinderwunsch - Blasen- und Vaginalinfekte - Zellveränderungen am Gebärmutterhals - Myome - Zysten - Endometriose - Brustgesundheit - Schwangerschaft - Geburt und Wochenbett - Wechseljahre - Seelenpflanzen - Lust und Unlust.

 

Zielgruppe: Interessierte Frauen zum Thema traditionelle Naturheilkunde, TEH Praktikerinnen, Kräuterpädagoginnen, Wellnesstrainerinnen, Gesundheitscoaches, Masseurinnen, Physiotherapeutinnen. 

Seminarleiterin: Heide Fischer, Ärztin mit Schwerpunkt Frauen-Heilkunde, Buchautorin 

Teilnahmegebühr: € 1.790,--

Lehreinheiten: 80 LE

Anmeldung: Wifi Salzburg

 


TEH Einsteiger - Meine Heilpflanzen im Jahreskreis

Freitag, 19. Mai 2023 - 06. Oktober 2023 | Freitag 15:00-19:00 Uhr, Samstag 09:00-18:00 Uhr |

am Herzoghof, Otting 5, 5771 Leogang

an 3 Wochenenden übers Jahr verteilt

 

Einzelne heimische Pflanzen im Alltag nutzen und damit sich und der Familie was Gutes tun.

 

Wochenende 1: Pflanzen erkennen, sammeln und aufbewahren, Löwenzahn und Brennnessel, Fichte und Birke
Wochenende 2: Spitzwegerich und Holunder, Gewürzkräuter aus dem Garten, Schafgarbe und Johanniskraut
Wochenende 3: Beeren und Früchte, Zwiebel und Quendel, Rosskastanie und Efeu

 

Teilnehmerkreis: Alle Interessierten

Teilnehmergebühr: 550,-- €

Lehreinheiten: 36 LE

AnmeldungWIFI Salzburg 

 


Ausbildungen an der TEH® akademie

TEH®Praktiker,TEH®Ernährungsberater, TEH®Frauenheilkunde, TEH® Naturapotheke, TEH® Salbenwerkstatt, TEH® Kräuterfrauenwoche

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